Donnerstag, 30. Januar 2014

ABC der Natur - R

 R wie Rose


Meine Fotos sind brandaktuell. Meine Rose blüht und eine andere hat eine Knospe.





Aber auch die Schneeglöckchen strecken ihre ersten Blühten dem Licht entgegen.

  

Jutta hat dieses schöne Projekt ins Leben gerufen.
 Vierzehntägich wird ein Buchstabe veröffentlicht 
Das ABC der Natur





Der Termin für das S wäre dann der 13. Februar 2014

E wie Eibe
F wie Funkie
G wie 
H wie Hortensie
I wie Indisches Springkraut
J wie Jahresringe
K wie Kürbisse
L wie Laub
M wie Mispel
N wie
O wie Orchidee
P wie Pfau
Q wie Qercus (Eiche)
R wie Rose




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Schneeweißchen und Rosenrot

 Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm

Kurzfassung

Eine Witwe hat vor ihrem Haus zwei Rosenstöcke, einen mit weißen und einen mit roten Rosen. Und sie hat zwei hübsche, wohlerzogene Töchter, die den Rosenstöcken gleichen — Schneeweißchen und Rosenrot. Die kleine Familie lebt ein bescheidenes, aber zufriedenes, ja geradezu idyllisches Leben. Die Schwestern sind fleißig, fromm und sehr liebevoll im Umgang mit ihrer Mutter wie auch miteinander. Alle Tiere lieben die beiden sanften Mädchen, sodass sich die Mutter nicht einmal sorgt, wenn sie gelegentlich im Wald übernachten. Tatsächlich haben sie einen Schutzengel, der sich zeigt, als sie eines Morgens ganz dicht an einem Abgrund erwachen, in den sie aller Wahrscheinlichkeit nach im Dunkel der Nacht hätten stürzen müssen.
In diese Idylle bricht an einem eisigen Winterabend ein Bär, der sich bei ihnen am Ofen aufwärmen möchte. Schneeweißchen und Rosenrot fürchten und verstecken sich zunächst, doch bald fassen sie Vertrauen und toben mit dem zotteligen Gast, dass es ihm fast zu viel wird:
Schneeweißchen, Rosenrot,
schlägst dir den Freier tot
.
Zur Schlafenszeit darf der Bär am Herd liegenbleiben, und so geht es den ganzen Winter hindurch. Als der Frühling kommt, muss sich der Bär von den Mädchen, die ihn sehr lieb gewonnen haben, verabschieden. Er erzählt ihnen, dass er seine Schätze vor den bösen Zwergen hüten muss, die nun wieder aktiv werden, nachdem sie im Winter wegen der hart gefrorenen Erde nichts ausrichten konnten. Schneeweißchen öffnet ihm beim Abschied die Tür, und als er sich dabei leicht den Pelz aufreißt, scheint es ihr, als ob es darunter golden schimmert.


Schneeweißchen und Rosenrot sind nun auch wieder öfter im Wald. Eines Tages begegnen sie einem schimpfenden Zwerg, der einen Baum gefällt und sich an dem dicken Stamm seinen auffällig langen Bart eingeklemmt hat. Die freundlichen Mädchen wollen helfen, was der Zwerg auch vehement fordert, doch werden sie von ihm übel beschimpft. Es gelingt ihnen nicht, den garstigen Kerl herauszuziehen, weshalb Schneeweißchen beherzt zur Schere greift. Der Zwerg schimpft noch mehr — weil ihm sein stolzer Bart gestutzt wurde — und verschwindet, nachdem er zwischen den Wurzeln des Baumes einen Sack Gold hervorgeholt hat.

Ein weiteres Mal treffen die Mädchen den unfreundlichen Zwerg beim Angeln. Diesmal hat sich sein Bart mit der Angelschnur verfitzt. Den Helferinnen bleibt nichts anderes übrig, als den Bart noch weiter zu stutzen. Wieder macht sich der Zwerg ohne Dank, sondern seine Retterinnen beschimpfend davon — diesmal mit einem Sack voller Perlen. Und als sie kurz darauf für ihre Mutter Nähzeug aus der Stadt holen wollen, sehen sie, wie ein Adler den Zwerg packt und fortragen will. Sie reißen den Vogel nieder und retten so den Zwerg zum dritten Mal, der natürlich wieder nur schimpft und mit einem Sack voller Edelsteine verwschwindet.

Auf dem Rückweg sehen sie, wie der Zwerg, der die Edelsteine vor sich ausgebreitet hat, von einem Bären angefallen und mit einem Prankenschlag getötet wird. Der Bär gibt sich Schneeweißchen und Rosenrot als ihr Gast vom letzten Winter zu erkennen. Seine Bärenhaut fällt ab, und vor den Mädchen steht ein schöner Königssohn. Der Zwerg hatte ihn verwünscht, doch durch seinen Tod ist der Zauber gebrochen und er kann wieder in seiner wahren Gestalt auftreten. Schneeweißchen wird seine Frau und Rosenrot heiratet seinen Bruder.

Quelle


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Kommentare:

  1. Liebe Margret,

    im Moment haben solche Schönheiten bei uns ja keine Chance. Aber bei Euch scheint ja der Frühling wirklich in vollem Gange zu sein. Ich wünsche Euch von Herzen, dass es nicht noch ein böses Erwachen gibt, denn umso später die Kälte kommt, umso größer ist nachher der Schaden. Bei uns war es schon hart an der Grenze.

    Vielen Dank für Deinen rosigen Beitrag!

    Liebe Grüße
    Jutta

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  2. Das ist ja wirklich Frühling pur und ich kann mich nur anschliessen...jetzt dicken Frost und es ist alles kaputt :-((( Schauen schön aus deine Blümelein.

    Liebe Abendgrüssle

    Nova

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  3. Schon erstaunlich, liebe Margret, dass die Rosen jetzt noch Knospen treiben. Ich habe heute auch welche bei mir entdeckt. Und dabei fand ich es so bitterkalt. War wieder Laufen und ein eisiger Wind hat mich begleitet. Puh, was war ich froh, als ich wieder im Auto saß. Trotz Handschuh waren die Hände ganz kalt. Hatte sie halt nicht in die Tasche stecken können, sondern musste ja meine Walking-Stöcke schwingen. Die sollen ja auch Bewegung haben *zwinker*

    Einen gemütlichen, kuschelig warmen Abend wünscht dir
    Uschi

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  4. Es ist immer wieder erstaunlich, was die Natur uns zu bieten hat. Trotz Winter hast du noch wunderschöne Rosenknospen. :-)
    Aber so ist es auch bei mir, eine gelbe blüht immer noch munter vor sich hin.

    Herrlich, wenn die Schneeglöckchen sich zeigen, dann läuten sie bestimmt den Frühling ein, ein wunderschönes Foto. :-)

    Liebe Grüße
    Christa

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  5. Schon verrückt, dass die Rosen noch blühen. Ich hab die letzten Tage nicht geschaut, aber Knospen hatten sie auch noch... Mein R ist allerdings aus der Konserve ;)

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